Radar-Plotting und Grenzkursberechnung

Die Regel 7 (b) der KVR schreibt zwingend die Überwachung im Radar georteter Objekte durch Plotten oder gleichwertige Verfahren vor. 

Der Radarschirm liefert relative Anzeigen. Unsere eigenen Bewegungen werden nicht dargestellt ( außer im True-Motion-Verfahren ), die weiteren Verkehrsteilnehmer nicht mit tatsächlicher Geschwindigkeit und tatsächlichem Kurs.

Die absoluten also realen Werte ermitteln wir daher zeichnerisch, um dann nachfolgend Maßnahmen zu treffen, die in Übereinstimmung mit der KVR ( hier besonders Regel 19 d ) durchzuführen sind.

Ein Fahrzeug, das ein anderes Fahrzeug lediglich mit Radar ortet, muss ermitteln, ob sich eine Nahbe- reichslage entwickelt und/oder die Möglichkeit der Gefahr eines Zusammenstoßes besteht. Ist dies der Fall, so muss es frühzeitig Gegenmaßnahmen treffen. 

Die Lichterführung dient der Positions-, Lage- und Richtungsbestimmung. Es ist unbedingt wichtig die möglichen Kurse eines Fahrzeuges zu bestimmen, um die Möglichkeiten eines Kollisionskurs festzustel- len.

Diese Kurse werden als Grenzkurse bezeichnet. Es sind die möglichen nähernden Kurse.

Preis € 129,00